Vorratsschrank vegan

So baust du einen veganen Vorrat auf- 15 pflanzliche Vorratsprodukte für gesunde vollwertige Mahlzeiten

Vorratsschrank vegan

Warum du einen guten veganen Vorrat brauchst

Beim veganen Vorrat geht hier nicht ums Hamstern von unnötig vielen Pastaprodukten und Toilettenpapier, weil wir das Ende der Welt befürchten. (Ich muss immer noch schmunzeln bei dem Gedanken daran, wo bei uns Deutschen anscheinend die Priorität liegt).
Ein sinnvoller Vorrat entlastet dich im Alltag, weil du auf wöchentlicher Basis weniger einkaufen musst und macht es dir einfacher, in kurzer Zeit eine gesunde Mahlzeit zu zaubern. Welche Grundnahrungsmitteln und veganen Essentials dabei für mich in eine Vorratskammer gehören und was du aus ihnen zaubern kannst, erfährst du jetzt:

1. Roter Quinoa

Eine essentielle Komponente in ausgewogenen Mahlzeiten ist ein Vollkorn-Getreide oder Pseudogetreide. Jedoch greifen die meisten hier aus Gewohnheit nur zu (weißem) Reis und Nudeln. Dabei gibt es so viel Auswahl an verschiedensten Getreidesorten, die unsere Ernährung kulinarisch, aber auch gesundheitlich aufwerten können.

Ernährungsphysiologisch gesehen schneidet Quinoa unter den Getreidesorten wirklich extrem gut ab. Es ist eine hervorragende Proteinquelle ( mit ausgewogenes Aminosäurespektrum) und reich an Kalium, Magnesium, Eisen und Zink. Da die beiden Letzteren zu den potentiell kritischen Nährstoffen bei veganer Ernährung zählen, wird die Bedeutung nochmal mehr klar. Zudem ist er wie auch die anderen Pseudogetreidearten von Natur aus glutenfrei.

Quinoa ist so vielseitig einsetzbar und kann (wenn richtig verwendet) super lecker sein. Ich nutze es gerne als Basis für Getreide-Salate, vegane Bratlinge oder als Komponente für Buddha Bowls, Suppen, Eintöpfe und Chilis. Aber auch in der süßen Variante kann Quinoa überzeugen: Mit Hafermilch aufgekocht und mit einer zerquetschen Banane gesüßt, ist es eine super gesunde Alternative zum Porridge.

Damit Quinoa richtig lecker wird am besten roten statt weißen nutzen, kurz rösten bevor es gekocht wird, ein bisschen weniger als 2:1 Wasser:Getreide Verhältnis nutzen, nur leicht köcheln und nicht kaputt kochen, Geschmack ran geben mit Gemüsebrühe oder Gewürzen und nach dem Kochen auf einem Backbleck verteilt auslüften lassen (damit es fluffig wird).

Quinoa Fladenbrot [vegan & glutenfrei]

Mit nur wenigen Zutaten und in kürzester Zeit zauberst du dir ein leckeres Fladenbrot aus dem gesunden Quinoakorn.

  • 1 Tasse Quinoa, ungekocht (ca. 170g)
  • 1/2 Tasse ungesüßte Hafermilch (ca. 125ml)
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL getrocknete italienische Kräuter (optional)
  1. Quinoa gut auswaschen und zusammen mit der Hafermilch, dem Backpulver und etwas Salz in einen Hochleistungsmixer geben.

  2. Ca. 2 Minuten mixen lassen, bis ein einheitlicher Teig entsteht.

  3.  Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, und zwar in 4 Kreisen. Mit einem großen Löffel nochmal etwas dünner ausbreiten. 

  4. 1 TL italienische Gewürzmischung darauf streuen.

  5. Bei 210 Grad etwa 15 min backen lassen. Wer es knusprig will, nochmal wenden und 5 Minuten länger backen.

  6.  Hummus, Räuchertofu-Streifen, Avocado und Sprossen auf das Flatbread geben und fertig 🙂

Beilage, Frühstück, Hauptgericht

2. Buchweizen

Auch Buchweizen gehört zu den Pseudogetreiden, wird total unterschätzt und gehört definitiv in den veganen Vorrat. Er ist eine super Quelle für Proteine, Vitamin E, Kieselsäure (Haar + Nägel), Kalium und Magnesium. Er ist aus deutschem Anbau erhältlich und damit auch eine umweltfreundliche Wahl.
Aber was mache ich aus Buchweizen genau? Ein paar Ideen gefällig? Geröstet schmecken die Körner richtig lecker als Topping auf Smoothiebowls. Auch für gesunde Granola eignen sich die Körner super! Gemahlen sind sie ideal zum Backen geeignet. Dafür kannst du sie auch einfach mit einem Zerkleinerer fein mahlen, falls du mal kein Buchweizenmehl da hast. So nutze ich sie super gerne in den Buchweizenwraps oder als Hauptzutat für Brot: 

Veganen Vorrat aufbauen

Bunte vegane Buchweizenwraps mit Rote Beete und Kurkuma

Die Buchweizenwraps bestechen nicht nur durch ihre Farbe. Sie sind der perfekte gesunde Snack oder als leichte Mahlzeit optimal geeignet.

  • 200 g Buchweizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 TL Tapiokastärke
  • 1/2 TL Salz
  • 400 ml Wasser
  • 2 EL Leinsamen, geschrotet
  • 1 EL getrocknete italienische Kräuter
  • 2 EL Rapsöl zum Anbraten (optional)

Für rote Wraps

  • 1 TL rote Beete Pulver

Für gelbe Wraps

  • 1 TL Kurkuma

Füllung

  • 50 g Pflücksalat
  • 5-6 EL Hummus
  • 1/2 Block Räuchertofu
  • Sprossen, Avocado etc.
  1. Verrühre das Buchweizenmehl in einer kleinen Schüssel mit der Tapioka Stärke, dem Backpulver, den Kräutern, den Leinsamen und dem Salz.

    Wenn gewünscht, füge Rote Beete Pulver oder Kurkuma hinzu.

  2. Füge langsam das Wasser bei stetigem Umrühren hinzu.

  3. Schöpfe den Teig mit einer Kelle aus der Schüssel und gib ihn eine bereits erhitzte Pfanne. Bei beschichteten Pfannen muss das Öl nicht unbedingt genutzt werden.

  4. Lasse den Wrap von beiden Seiten auf mittlerer Hitze ca. 5 Minuten goldbraun braten. Wiederhole das mit dem Rest des Teigs und lege die fertigen Wraps beiseite.

  5. Befülle die Wraps nach Wunsch, rolle sie zusammen und schneide sie in der Mitte durch.

Hauptgericht, Kleinigkeit, Vorspeise

Buchweizenbrot [vegan & ohne Hefe]

Ein schnelles und unkompliziertes Brot ohne Hefe und Gluten, das durch seine leicht nussige Buchweizennote hervorragend schmeckt.

  • 500 g Buchweizenmehl- oder Körner
  • 2 EL Leinsamen, geschrotet
  • 1 Packung Backpulver
  • 500 ml Sojamilch, ungesüßt
  • 2 TL Salz
  • 2 EL Ahornsirup (oder anderes Süßungsmittel)
  • 1 große Karotte
  • etwas Kokosöl zum Einfetten
  • 40 g Sonnenblumenkerne
  • 1 handvoll Walnüsse
  • 1 handvoll Kürbiskerne
  1. Heize den Backofen auf 200°C Ober- Unterhitze vor.

  2. Die Leinsamen mit 6 EL lauwarmen Wasser in einer kleinen Schüssel verrühren und 10 Minuten quellen lassen.

  3. Das Buchweizenmehl in eine große Schüssel geben. Falls du Buchweizenkörner zur Hand hast, mixe sie erst in einer Küchenmaschine, bis sie eine mehlartige Konsistenz annehmen. Das sollte ganz fix gehen.

  4. Füge Backpulver, Salz, Sojamilch, Ahornsirup hinzu.

  5. Raspel die Karotte in feine Streifen und gebe auch diese dazu.

  6. Wenn die Leinsamen zu einer gelartigen Konsistenz aufgequellt sind, mische sie ebenfalls unter den Teig und verrühre alles sehr sorgfältig miteinander – du kannst auch einen Knethaken zur Hilfe nehmen.

  7. Danach mische die Sonnenblumenkerne und Walnüsse unter. Die Walnüsse sollten vorher etwas zerkleinert werden.

  8. Fette die kastenförmige Ofenform mit etwas Kokosöl ein und gib den Teig hinein.

  9. Streue die Kürbiskerne oben drauf und gib die Form für ca. 50 Minuten in den Ofen.

  10. Das Brot ist fertig, wenn es schön gold-braun geworden ist und leichte Risse bildet. Zur Sicherheit mache den den "Stichtest" mit einem Zahnstocher.

  11. Nachdem du das Brot aus dem Ofen genommen hast, warte noch ab, bis es abgekühlt ist und schneide es erst dann an!

Frühstück, Kleinigkeit, Vorspeise
Backwaren, Brot, Glutenfrei, Proteinreich

3. Vollkorn Basmati Reis

Auch Reis gehört natürlich in den verschiedensten Varianten in einen gut sortieren veganen Vorrat. Als Beilage gerade zu Currygerichten oder Gemüsepfannen ist er nicht wegzudenken. Nährstoffseitig macht es einen großen Unterschied, welche Reissorte wir nutzen.

Weil sich in den äußeren Teilen des Reiskorns, das bei Vollkornreis noch vorhanden ist, Nährstoffe wie B-Vitamine, Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Kalium, hat Vollkornreis viel mehr davon. Ob es dann Jasmin, Basmati oder Wildreis wird, ist dann Geschmackssache. In meiner Küche verwende ich am meisten Basmati Vollkorn Reis. Der Langkornreis wird am Fuße des Himalayas angebaut, hat einen charakteristisch feinen Duft, genau die richtige Mischung aus klebrig und locker und ist in nur 10-12 Minuten fertig gekocht.

4. Haferflocken

Ok, das war jetzt abzusehen, dass Haferflocken hier mit aufgeführt werden. Aber gerade, weil sie bei mir nicht zu klassischem Oatmeal verarbeitet werden, dürfen sie einfach nicht fehlen. Sie kommen auch als Sättigungskomponente in Smoothies und werden für allerlei gesunde Snacks genutzt, wie z.B. Rawballs und Energieriegel. Und falls du die Hafercreme mit Beeren Chia Jam noch nicht probiert hast – das ist das hier jetzt dein Zeichen dafür 🙂

Hafercreme mit Beeren Chia Jam [vegan, glutenfrei, zuckerfrei]

Ein Frühstück der besonderen Art mit cremiger Haferbasis, fruchtigem Beerenmus und crunchy Toppings

Für die Hafercreme

  • 1 Tasse Haferflocken, zart
  • 2 EL Erdnussmus
  • 1/2 Tasse Mandelmilch (oder andere Pflanzenmilch)
  • 1/2 Spekulatiusgewürz ((alternativ: Zimt))

Für den Chia Beeren Jam

  • 1,5 Tassen Beerenmix, gefroren
  • 2 TL Dattelsirup
  • 4 EL Wasser
  • 4 EL Chiasamen
  • 1/2 TL Ingwergewürz
  1. Fülle alle Zutaten für die Hafercreme in einen Mixer und lasse sie so lange mixen, bis ein einheitlicher Brei entsteht.

  2. Für den Beeren Jam alle Zutaten bis auf die Chiasamen in einem kleinen Topf erhitzen.

  3. Sobald es leicht köchelt, Hitze wieder reduzieren und mit einem Pürierstab pürieren.

  4. Dann die Chiasamen einrühren, Herd abstellen und ca. 10 Minuten quellen lassen.

  5. 2 EL des Beeren Jams in ein kleines Glas füllen und die Hälfte der Hafercreme darauf geben. Mit einem 2. Glas wiederholen.

  6. Optional ein paar Toppings, wie Kokosjogurt, Gojibeeren, Nüsse oder Kakaonibs hinzufügen.

  7. Den Rest des Chia Jams in einem weiteren Glas im Kühlschrank luftdicht aufbewahren.

Frühstück, Nachspeise

5. Pasta aus Hülsenfrüchten

Neben den normalen Hülsenfrüchten, wie Kidneybohnen, Kichererbsen, Linsen usw., gehört bei mir schon lange Pasta aus Hülsenfrüchten fest mit ins Repertoire. Mindestens einmal pro Woche koche ich mir damit eine schnelle proteinreiche und sättigende Mahlzeit mit Linsennudeln, Pesto und Rucola – schmeckt sogar kalt hervorragend! Da viele Probleme damit haben, ausreichend Hülsenfrüchte auf täglicher Basis zu konsumieren, die Version als Pasta sehr hilfreich. Aber Achtung: Nicht alle Sorten sind sehr schmackhaft – die Linsen- und Kichererbsenpasta von Kamelur* hingegen kann ich wärmstens empfehlen.

Veganes Basilikum Pesto mit Grünkohl

Herrlich aromatisches Pesto, das Pastagerichten das besondere Etwas verleiht.

  • 1 Bund Basilikum (etwa 2 Hände voll Basilikum Blätter)
  • 1 handvoll Grünkohl, frisch (gezupft)
  • 10-12 Walnusshälften
  • 5-6 getrocknete Tomaten
  • 2 EL Leinöl
  • 4 EL Zitronensaft (ca. 1/2 Zitrone)
  • 1 El Hefeflocken
  • Salz & Pfeffer zum Abschmecken
  1. Basilikum und Grünkohl waschen und Blätter abzupfen.

  2. Zusammen mit allen weiteren Zutaten in einen kleinen Mixer oder eine Küchenmaschine geben und pulsieren lassen. Ggf. zwischendurch die an der Gefäßwand befindliche Masse wieder herunterstreichen und weiter mixen.

  3. Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, Pesto servieren oder in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank lagern. Dort ist es etwa 7 Tage haltbar.

Beilage, Hauptgericht

6. Hanfsamen

Keine Frage – sie sind für mich der Star unter den Samen. Leicht nussig im Geschmack glänzen sie vor allem mit ihren Protein- und Fettwerten. 30g (also 3 EL) enthalten knapp 10g Protein eine ganze Menge an mehrfach ungesättigten Omega 3 Fettsäuren, die so wichtig für unsere gesamte Gesundheit und vor allem unser Gehirn sind. Sie sind zwar etwas teurer als die Chia- und Leinsamen, aber dafür werden sie meist auch nur in kleinen Mengen verwendet. Zum Beispiel als Topping fürs Porridge oder Smoothiebowl oder als anreichernde Zutat in einem Proteinsmoothie.

7. Leinsamen

Auch eine nicht so überraschende Wahl, oder? Aber oftmals geraten gerade solche Basics in Vergessenheit. Leinsamen glänzen auch mit ihrem hohem Gehalt an Omega 3 Fettsäuren und sättigenden Ballaststoffen und gehören daher bei mir fast täglich dazu. Wichtig ist, die ganzen Samen zu kaufen und sie dann zuhause selbst zu zerkleinern (falls möglich). So bleiben mehr Nährstoffe erhalten als bei den bereits geschroteten Samen. Vor allem in Backrezepten kommen die Leinsamen in Form eines Lein-Eis sehr häufig zum Einsatz, da sie eine hervorragende Bindefunktion haben.

8. Getrocknete Tomaten

Ein Schlüssel für richtig leckere pflanzliche Gerichte ist das Umami-Feeling. Umami bedeutet so viel wie “kräftig, deftig” und ist bei den meisten mit Fleischgerichten verknüpft. Um diese tiefe Deftigkeit auch in vegane Gerichte zu bringen, braucht es also umami-haltige Zutaten. Getrocknete Tomaten sind eine davon. Sie passen perfekt zu Pastagerichten, in herzhafte Muffins oder verschiedenste Gemüsepfannen. Zudem bringen sie eine schön zähe Komponente in ein Gericht, und macht es dadurch auch texturell spannend.

9. Cashewkerne

Natürlich gehören auch Nüsse zu den Essentials in einem veganen Vorrat. In einer ausgewogenen Ernährung sind sie täglich Teil unserer Mahlzeiten und versorgen uns neben den gesunden Fetten mit zahlreichen weiteren Vitalstoffen. Beim Kochen finden dabei am meisten die Cashewkerne ihren Weg in meine Mahlzeiten, da sie so genial sind als Basis von Saucen, Dips & Co. Und gerade beim Ersetzen von Käseprodukten, sind Cashewkerne ein wahrer Helfer, wie z.B. in dem Rezept für vegane Mozzarella.

Vegane Mozzarella

In nur ein paar Minuten und mit wenigen Zutaten zauberst du dir eine leckere, luftig leichte vegane Mozzarella!

  • 2 EL Flohsamenschalen
  • 85 g Cashewkerne, oder -bruch
  • 3 EL Hefeflocken
  • 300 ml Wasser
  • 1/2 Zitrone
  • 1/2 TL Senf
  • 1/2 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Salz
  1. Fülle die Flohsamenschalen in eine kleine Schale, schütte die 300 ml Wasser darüber und lasse sie ca. 2 Stunden quellen.

  2. Ebenso weichst du die Cashewkerne mindestens 2 Stunden (oder einfach über Nacht) in einer Schüssel mit Wasser ein.

  3. Die Flohsamenschalen sollten jetzt eine Pudding-ähnliche Konsistenz eingenommen haben. Gib sie zusammen mit den abgewaschenen Cashews und allen restlichen Zutaten in einen kleinen Mixer und mixe sie ca. 2 Minuten durch, bis die Masse weiß ist und eine käse-ähnliche Konsistenz eingenommen hat.

  4. Gib die Masse in eine kleine Schüssel und stelle sie für mindestens 1-2 Stunden in den Kühlschrank, bis sie fester geworden ist.

  5. Jetzt kannst du das Mozzarella-Stück auf einen Teller stürzen und in Scheiben schneiden. Genieße die vegane Mozzarella zum Beispiel ganz klassisch mit Tomatenscheiben und frischem Basilikum.

Vorspeise
Mediterran

Cashew Tomaten Bowl Sauce

Eine einfache mediterrane Sauce, die in minutenschnelle im Mixer zubereitet ist

  • 100 g Cashew (oder Cashewbruch)
  • 50 g getrocknete Tomaten (für 2 Stunden eingeweicht in Wasser)
  • 1/2 Knolle Knoblauch (geschält)
  • 1 TL Basilikum, getrocknet
  1. Die Tomaten in einer kleinen Schüssel mit Wasser einweichen. Das Wasser sollte alle Tomaten bedecken und wird nicht weggeschüttet. Nach 2 Stunden die Tomaten zusammen mit dem Wasser in einen Hochleistungsmixer geben.

  2. Die Cashews und alle weiteren Zutaten ebenfalls hinzugeben. Bei einem starken Mixer ist das vorherige Einweichen der Cashews nicht erforderlich.

  3. Dann alles auf hoher Stufe mixen lassen. Je nach Konsistenzwunsch noch etwas Wasser hinzufügen.

  4. Die Sauce dann direkt über die gewünschte Mahlzeit geben und den Rest im Kühlschrank in einem luftdicht lagern. Alsbald aufbrauchen.

Beilage, Hauptgericht

Aber auch als ganze Nüsse können Cashewkerne natürlich ein gesunder schneller Snack sein, z.B. zusammen mit Obst. Und mein absoluter Snack Favorit mit Cashews? Geröstet im Ofen in einer Currymarinade – ahh ein Traum und so viel besser als jede Chips & Co.

10. Walnusskerne

Wenn man sich mit gesunden, pflanzlichen Lebensmitteln beschäftigt, wird schnell klar, dass Walnüsse nährstofftechnisch die Gewinner unter den Nüssen sind. Nicht umsonst gleicht ihr Kern der Form unseres Gehirns (die Natur ist so genial, oder?). Die darin enthaltenen Fette sind nämlich tatsächlich wichtig für unser Gehirn und tragen zur normalen Funktion unseres Nervensystems bei. An ihr perfektes Omega3:Omega6 Verhältnis kommt keine andere Nuss heran. Kurz angeröstet entfalten sie ihr volles Aroma und passen hervorragend über Salate, Bowls und das good old Porridge.

11. Kürbiskerne

Von vielen eher stiefmütterlich behandelt, kommen Kürbiskerne bei mir regelmäßig und in größeren Mengen zum Einsatz. Sie sind unter anderem eine ideale Quelle für Eisen und Zink. Also Nährstoffe, bei denen viele vegan lebende Menschen Schwierigkeiten haben, auf eine ausreichende Versorgung zu kommen. Viele streuen höchstens mal ein paar Kürbiskerne über ihren Salat und das war es dann aber auch schon. Da kommen dann natürlich keine adäquaten Mengen an diesen Mineralstoffen bei rum. Warum nicht einfach mal eine größere Menge fein mahlen und mit ins Porridge untermischen? Oder noch etwas weiter mixen lassen und zu Kürbiskernmus verarbeiten – ein Traum auf jedem Porridge und Salat!

12. Rohe Kakaonibs

Natürlicher geht Schokolade nicht! Rohe Kakaonibs sind etwa einfach Schokostückchen, sondern gebrochene, fermentierte und schonend getrockneten Kakaobohnen. In roher Form sind sie sehr reich an Antioxidantien und wertvollen Flavonoiden. Da sie zuckerfrei sind, ist es ein anderes (aber nicht weniger gutes) Geschmackserlebnis als bei Schokolade. Sie sind super knackig, kakaoherb und vollgepackt mit natürlichen Aromen. Vor allem als gesundes Topping fürs Porridge, Smoothiebowls oder Jogurt können Kakaonibs glänzen. Deshalb gehören sie bei mir in meine tägliche Superfood Mischung, die dann schnell über das Frühstück oder Snack rüber gegeben werden kann.

13. Medjool Datteln

Wenn eins in deinem veganen Vorrat nicht fehlen darf, dann sind es definitiv die Medjool Datteln. Es ist eins dieser Lebensmittel, bei denen man sich fragt: Was habe ich bloß vorher in meinem Leben ohne sie gemacht? Hmm, ja womöglich sehr viel mehr zu Haushaltszucker und ungesünderen Süßigkeiten gegriffen. Medjool Datteln sind die saftige Form der sonst bekannteren, aber trockenen Deglet Nour Datteln. Warum Medjool Datteln so ein gesunder Zuckerersatz sein können und was es dabei zu beachten gilt kannst du im Artikel zu gesunden Zuckeralternativen nachlesen.

Zuckeralternativen gesund

Einer meiner liebsten Snacks ist eine aufgeschnittene Medjool Dattel mit etwas Erdnussmus und Himbeere obendrauf – praktisch eine gesunde Praline in sekundenschnelle 😉 Die Medjool Datteln lasse ich mir ebenfalls am liebsten von Kamelur* liefern (ausgezeichnete Qualität und Preis-Leistung) und habe so immer welche zur Hand für gesunde Snacks und Backwaren, wie diese hier:

Vegane Snickers

Die weltbesten Snickers Riegel aus knusprigem Boden, himmlisch saftiger Karamell-Schicht mit crunchy Erdnüssen und Schokoladenüberzug. Ein Traum von Dessert!

  • Küchenmaschine

Boden

  • 100 g Haferflocken
  • 40 g Kokosmehl (oder Kokosraspeln)
  • 125 ml Hafermilch
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1 EL Kokosöl

Karamell Schicht

  • 200 g Medjool Datteln, entkernt (ca. 10 Stk.)
  • 3 EL Erdnussmus
  • 1,5 EL Kokosöl
  • 1 TL Vanillepaste
  • Prise Salz
  • 60 ml Wasser
  • 90 g Erdnüsse (ungesalzen)

Schokolade

  • 75 g Zartbitter Schokolade
  • 1/2 TL Kokosöl

Für den Boden

  1. Zuerst die Haferflocken in einen Mixbehälter geben und zu Mehl mahlen.

  2. Alle weiteren Zutaten für den Boden hinzufügen und kurz durchmixen lassen, bis ein einheitlicher Teig entsteht.

  3. Den Teig in eine 25x20cm große mit Backpapier ausgelegte Ofenform geben, gleichmäßig verteilen und andrücken.

Für das Karamell

  1. Alle Zutaten für das Karamell, außer die Erdnüsse, in einen Mixbehälter geben und zu einem klebrigen Mus pürieren.

  2. Das Karamell in die Backform auf den Boden geben und gleichmäßig verstreichen.

  3. Die Erdnüsse darauf verteilen und die Form für 2-3 Stunden in das Gefrierfach stellen.

Für den Schokoladen Überzug

  1. Die Backform aus dem Gefrierfach nehmen und in mit einem scharfen Messer in Riegel schneiden.

  2. Die Schokolade zusammen mit dem Öl in einem Topf über einem Wasserbad schmelzen.

  3. Die Riegel entweder mit einer Seite hineintauchen oder mit einem Pinsel die Oberseite besteichen

  4. Zum fest werden sollten die Riegel noch ein paar Minuten in den Kühlschrank gestellt werden und dort auch gelagert werden.

Kleinigkeit, Nachspeise

Vegane Himbeer-Energiekugeln mit nur 3 Zutaten

  • Kleiner Foodprocessor
  • 6 Datteln (z.B.Mazafati)
  • 1 Tasse Himbeeren, gefriergetrocknet
  • 1/2 Tasse Kokosraspeln
  1. Die gefriergetrockneten Himbeeren in einem kleinen Foodprocessor kurz mixen, sodass sie zu Pulver oder kleinen Stückchen werden.

  2. 1-2 TL von dem Pulver herausnehmen und in eine kleine Schale geben.

  3. Die Datteln entkernen und mit in den Foodprocessor geben.

  4. Die Kokosraspeln ebenfalls in den Mixer geben und alles zusammen durchmixen, bis eine klebrige Masse entsteht. Teste die Konsistenz mit deinen Fingern. Wenn sich die Masse gut durchmischt hat und du sie zusammendrücken kannst, ist sie gut. Sollte sie noch zu fest sein gib mehr Datteln und evtl. ganz wenig Wasser hinzu. Sollte sie zu feucht sein, gib etwas mehr Kokosraspeln oder ggf. Haferflocken hinzu.

  5. Forme aus der Masse kleine Kügelchen und rolle sie durch die pulverisierten Himbeeren hindurch, sodass es von außen kleben bleibt. Das kannst du auch bei Bedarf noch mit weiteren Kokosraspeln tun.

  6. Das wars! Bewahre die Kugeln im Kühlschrank auf oder serviere sie direkt zum verschlemmen!

Wichtig ist es, frische Datteln zu nutzen, um die veganen Energiekugeln genauso weich und geschmeidig formen zu können. Getrocknete Datteln müssen erst ein paar Stunden im Wasser eingeweicht werden.

Nachspeise

14. Goji- oder Aroniabeeren

Zu den getrockneten Früchten in einem veganen Vorrat sollte auch eine Beeren-Variante in meinen Augen nicht fehlen. Beeren können als gesündeste Obst-Sorte genannt werden und unter anderem aufgrund ihres hohen Antioxidantiengehalts täglich auf unserem Speiseplan stehen. Da das gerade in den Wintermonaten eher schwierig (oder sehr teuer) werden kann, sind getrocknete Goji- oder Aroniabeeren eine fantastische Alternative. Am liebsten gebe ich sie als Komponente in meinen Superfood Mix, den ich dann als Topping für Smoothiebowls, Jogurt, Porridge usw. nutzen kann. Darin können sich übrigens auch viele weitere der eben erwähnten Lebensmittel wiederfinden, wie z.B. gekeimter Buchweizen, Cashewkerne, Leinsamen, Kakaonibs, Kürbiskerne und Hanfsamen.

15. Getrocknete Mangostreifen

Das beste habe ich natürlich für den Schluss aufgehoben. Getrocknete Mangostreifen sind natürlich eine ganz besondere Köstlichkeit in meinem veganen Vorratsschrank. Sie eignen sich optimal als gesunder Snack, zu dem ich immer schnell greifen kann. Daher gibt es sie bei mir immer in der Großverpackung. Noch einen Schritt weiter gedacht, können sie als Komponente für einen eigenen Snackmix genutzt werden, z.B. mit Bananenchips, Kürbiskernen und Kokosflakes. Gerade die Mangostreifen von Kamelur* sind so richtig schön süß, ohne zusätzlichen Zucker zu beinhalten. Also auch Daumen hoch aus ernährungsphysiologischer Sicht!

Vegane Vorratskammer Ideen

Wo kaufe ich vegane Vorräte?

Am liebsten beziehe ich all diese gesunden Basics vom Bio-Onlineshop Kamelur*. Hier wird neben höchster biologischer Qualität auch Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Deshalb gibt es die Lebensmittel auch in größeren Verpackungen. Neben den oben erwähnten Produkten gibt es noch sehr viel mehr Auswahl an gesunden Vorratsprodukten. Wenn du dort auch mal stöbern möchtest, kannst du mit dem Code Plantpower10 10% auf deinen Einkauf sparen. Ich freue mich jedes Mal wieder riesig auf die Pakete von Kamelur. Und der Anblick von einem bunten vollem Vorratsschrank ist doch einfach herrlich, oder?

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Vorratsschrank vegan

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